Die Entwicklung zu mehr Konzentration und interdisziplinärer
Zusammenarbeit ist ein Leitgedanke für die Praxiseröffnung am
Klinikum Bremen-Nord.
»Die Anbindung an ein großes und leistungsfähiges Krankenhaus ist
für uns kein Experiment. Bereits seit Oktober 1982 arbeiten wir in
diesem Modell integrierter Patientenversorgung – ambulant,
tagesklinisch und vollstationär – am DIAKO in Bremen-Gröpelingen.
Es eröffnen sich Spielräume, die es in einer isolierten Praxis
nicht geben kann: Die Wege sind kurz, die Behandlungsmöglichkeiten
vielfältig und dem Patienten angepasst, die Sicherheit könnte
besser nicht sein.« Diese Überlegungen haben die Ärztinnen Dr.
Silvia Lipphardt, Katrin Setzkorn und die Ärzte Dr. Dr. Lür Köper,
Dr. François Lanners, Dr. William Yassin Pinzon Assis und Henning
Gropp – langjährige Konsiliarärztin und -ärzte für
Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie des Klinikums Bremen-Nord –
veranlasst, die Praxis Dr. Silvia Lipphardt und Henning Gropp von
Aumund an das Klinikum Bremen-Nord zu verlegen. »Die Möglichkeit,
die Praxis noch einmal von Grund auf neu zu gestalten, war sehr
verlockend für uns«, meint die Ärztin im Team, Dr. Silvia
Lipphardt. »Für unsere Patientinnen und Patienten, die ja oft mit
Ängsten zu uns kommen, haben wir ein einladendes, helles und
freundliches Ambiente geschaffen und wir haben schon sehr viele
positive Rückmeldungen bekommen. Aus unserer und Sicht unserer
Patientinnen und Patienten war es eine richtige und wegweisende
Entscheidung.«
Das sind Vorteile für alle Patientinnen und Patienten unseres Hauses, besonders aber für die geriatrischen Patientinnen und Patienten, die Risiko- und Unfallpatientinnen/-patienten. Die Arztkonsile sind weniger aufwändig und besser zu gestalten. Die Tagesklinik im Erdgeschoss ermöglicht ein abgestuftes Behandlungskonzept für alle Patientinnen und Patienten von ambulant über tagesklinisch, teilstationär und vollstationär – Letzteres allerdings vorwiegend im DIAKO.
Das chirurgische Behandlungskonzept der Praxis
umfasst die
Die großen Eingriffe, die stationär durchgeführt werden müssen, sind im DIAKO, in der Klinik für HNO und plastische Gesichtschirurgie gut aufgehoben, eine Zusammenarbeit beider Häuser, die sich nicht nur an dieser Stelle bewährt hat.
Last but not least: Die Ärzte Dr. Dr. Lür Köper, Dr. François Lanners und Henning Gropp engagieren sich regelmäßig in der dritten Welt. Alle drei haben in verschiedenen Regionen Westafrikas ehrenamtlich Patientinnen und Patienten mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, Gesichtstumoren und Narben operiert. Dr. Dr. Lür Köper war mehrfach mit dem ehemaligen Direktor unserer Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Dr. Irle in Afrika.
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