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Sozialdienst

Anne Kahle-Greffrath
Diplom-Sozialarbeiterin/Pädagogin
Tel. 0421/6606-1659
E-Mail: Anne.Kahle-Greffrath@Klinikum-Bremen-Nord.de

 

 

 

 

 

Unterstützung und Beratung von Frauen
Der Sozialdienst des Klinikums Bremen-Nord – bestehend aus fünf Mitarbeitenden im somatischen Bereich – wird von der Diplom-Sozialarbeiterin und Pädagogin Anne Kahle-Greffrath geleitet. Außer der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin fällt auch die Frauenklinik in ihren Zuständigkeitsbereich. Dabei zählen neben der Beratung und Begleitung der Patientinnen die Einleitung von Maßnahmen der Entlassungsorganisation (Rehabilitation, Häusliche Krankenpflege u.v.a.m.) und die Abwicklung von Formalitäten sowie Antragstellungen zu ihren Hauptaufgaben.

Die Patientinnen der Frauenklinik erhalten bereits bei der Aufnahme das Informationsfaltblatt mit den Kontaktdaten des klinikinternen Sozialdienstes. So haben sie bei Bedarf die Möglichkeit, auf Eigeninitiative telefonisch einen Gesprächstermin mit Anne Kahle-Greffrath zu vereinbaren. Auch über niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, das ärztliche Personal und die Pflegenden der Frauenklinik kann die Kontaktaufnahme mit der Diplom-Sozialarbeiterin erfolgen; innerhalb des Hauses ist sie jederzeit über eine Personenrufanlage erreichbar. Die Gespräche finden telefonisch oder persönlich im Büro von Anne Kahle-Greffrath statt. Sie macht auch Zimmerbesuche; in diesen Fällen sind ausschließlich die Mitarbeiterin des Sozialdienstes und ihre Gesprächspartnerin zugegen.

Psychosoziale Begleitung von Schwangeren und Wöchnerinnen
Es besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen Anne Kahle-Greffrath, dem Kreißsaal und der Wochenstation, einhergehend mit einem regelmäßigen Austausch mit beiden Teams. Für Schwangere und Wöchnerinnen stellt die Leiterin des Sozialdienstes auf Wunsch den Kontakt zu Familien- und Nachsorgehebammen her. Sie vermittelt im Bedarfsfall eine Haushaltshilfe, die während des Krankenhausaufenthaltes der Mutter weitere Kinder betreut, und stellt bei Frühgeburten den Kontakt zu den Frühen Hilfen her.

Patientinnen in besonderen Lebenslagen – wie zum Beispiel Frauen in schwieriger finanzieller Situation, ledige oder sehr junge Mütter und Frauen, die sich in einer Trennungssituation befinden – informiert Anne Kahle-Greffrath umfassend über Mutter-Kind-Einrichtungen sowie sozial- und arbeitsrechtliche Ansprüche bezüglich des Mutterschutzes und der Elternzeit, der Vaterschaftsanerkennung und des Sorgerechts. Patientinnen, die Fragen zu Mutterschafts-, Erziehungs- und Kindergeld haben oder Näheres über Mutter-Kind-Stiftungen erfahren möchten, können sich ebenfalls an die Diplom-Sozialarbeiterin wenden.

Psychosoziale Begleitung von krebskranken Frauen
Krebskranke Frauen werden von der Diplom-Sozialarbeiterin intensiv begleitet; durch ihre kontinuierliche Unterstützung erleichtert sie ihnen die Akzeptanz der sich verändernden Lebensführung bzw. die Gestaltung einer neuen Alltagsplanung. Anne Kahle-Greffrath berät die onkologischen Patientinnen während der Therapie, versorgt sie mit Informationsmaterial zur Erkrankung und kümmert sich um die Formalitäten, wenn eine Rehabilitationsmaßnahme eingeleitet oder ein Schwerbehindertenausweis beantragt werden soll. Über die Pädagogin, die seit langem mit der Bremer Krebsgesellschaft kooperiert, erfahren die Patientinnen zudem, welche Selbsthilfegruppen es gibt. Darüber hinaus bietet die Leiterin des Sozialdienstes Beratungen zur Pflegeversicherung, zu ambulanten Pflege- und Hospizdiensten und stationären Pflegeeinrichtungen (auch zum stationären Hospiz) an.

Psychosoziale Begleitung von Frauen mit gynäkologischen Erkrankungen
Anne Kahle-Greffrath berät und begleitet Patientinnen nicht nur in den Bereichen Geburtshilfe und Onkologie. Auch Frauen mit gynäkologischen Erkrankungen wenden sich – beispielsweise in Fragen der ambulanten Versorgung von Familienmitgliedern – an die Leiterin des Sozialdienstes. "Einmal bat mich eine ältere Dame, der die Gebärmutter entfernt werden sollte, kurz vor dem Eingriff um Hilfe. Die Versorgung des pflegebedürftigen Ehemannes während ihres Krankenhausaufenthaltes war nicht sichergestellt, sodass wir gemeinsam eine Lösungsmöglichkeit erarbeiteten" berichtet die Diplom-Sozialarbeiterin. In einem anderen Fall erörterte sie mit einem Familienvater die Möglichkeit, sich während des Klinikaufenthaltes seiner Frau beurlauben zu lassen, um die Kinder zu versorgen.

Regelmäßige interdisziplinäre Fallbesprechungen
In der Frauenklinik findet wöchentlich jeweils eine interdisziplinäre Team-Sitzung in den Bereichen Geburtshilfe, Mamma-Onkologie und Gynäkologie statt, an der Mitglieder sämtlicher Berufsgruppen teilnehmen, die in die Betreuung von Schwangeren und Wöchnerinnen, gynäkologischen und onkologischen Patientinnen involviert sind. Anne Kahle-Greffrath ist bei diesen Zusammenkünften regelmäßig zugegen – genau wie eine Mitarbeiterin des Psychologischen Dienstes, Pflegepersonal, ärztliches Personal und ggf. eine Kunsttherapeutin. "Der regelmäßige Austausch über die aktuelle gesundheitliche Situation der Patientinnen zwischen den einzelnen Berufsgruppenmitgliedern ist sehr wichtig; es werden Zusammenhänge deutlich, die die weitere Beratungsarbeit oftmals erleichtern", erklärt Anne Kahle-Greffrath.