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Gefäßzentrum Bremen-Nord

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Prof. Dr. Wenk

Prof. Dr. Wenk

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Dr. Nobel

Dr. Nobel

Klinikdirektor:
Prof. Dr. Heiner Wenk
Telefon: 0421/6606-1401 und -1402
Telefax: 0421/6606-1692
E-Mail: Heiner.Wenk@Klinikum-Bremen-Nord.de

Leitung der Abteilung für Angiologie:
Dr. Wolfgang Nobel
Telefon: 0421/6606-1000
Telefax: 0421/6606-1002
E-Mail: Wolfgang.Nobel@Klinikum-Bremen-Nord.de

Warum Gefäßzentrum?
"Der Mensch ist so alt wie seine Gefäße". Dieser Satz von Robert Rössle, einem Pathologen, gilt heute mehr denn je: Die Alterspyramide verändert sich, Menschen werden immer älter und die Ansprüche an eine hohe Lebensqualität im Alter wachsen.

Da Gefäßkrankheiten meistens im Alter auftreten, rückt die Gefäßmedizin immer weiter in das Zentrum medizinischen Interesses. Aber auch junge Menschen können von Gefäßkrankheiten betroffen sein, manchmal sind diese Erkrankungen sogar angeboren.

Gefäßkrankheiten werden seit langer Zeit von verschiedenen Fachdisziplinen behandelt: von Gefäßchirurginnen und Gefäßchirurgen, Angiologinnen und Angiologen (internistischen Gefäßmedizinerinnen und -medizinern), Radiologinnen und Radiologen. Wir im Klinikum Bremen-Nord haben uns entschlossen, intensiv miteinander zu kooperieren und unsere Schwerpunkte zu bündeln. Dass die Klinik für Innere Medizin in Bremen Nord den Schwerpunkt Diabetologie vertritt, kommt dem sehr entgegen, denn viele Diabetikerinnen und Diabetiker leiden unter Gefäßkrankheiten. Auch Nierenkranke bedürfen der Hilfe der Gefäßchirurgin bzw. des Gefäßchirurgen – sei es ein Dialyseshunt oder eine Durchblutungsstörung der Nierenarterie.

2003 sind wir von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie als Gefäßzentrum zertifiziert worden. Mit dem Zusammenschluss der kommunalen Bremer Krankenhäuser wurde unser Krankenhaus als Gefäßzentrum bestätigt.

Im Jahre 2006 ist unserer Gefäßzentrum erfolgreich rezertifiziert worden.

Wir möchten für Bremen die regionale Versorgung von und für Gefäßpatientinnen und -patienten gewährleisten. Dazu kooperieren wir mit niedergelassenen Hausärztinnen und Hausärzten, Neurologinnen und Neurologen, Nierenspezialistinnen und -spezialisten, Röntgenfachärztinnen und -fachärzten sowie vielen Institutionen, bis hin zur Universität Bremen.

Gefäßzentrum Bremen-Nord

Gefäßmedizin wird im Klinikum Bremen-Nord bereits seit über 20 Jahren betrieben. 1984 nahm Dr. Ingrid Lenz ihre Tätigkeit in der neu in Betrieb genommenen Klinik für Allgemein- und Gefäßchirurgie auf, ein Jahr später kam der Radiologe Dr. Aldrich Kalähne dazu. Auch auf medizintechnischer Ebene gab es eine Innovation: Die Einrichtung zur digitalen Gefäßdarstellung wurde installiert. Mit Prof. Dr. Hans Uwe Janka konnte auch in der Klinik für Angiologie und Diabetologie die Gefäßmedizin ausgebaut werden. Seit März 2009 wird die Angiologie durch Dr. Nobel vertreten.

Prof. Dr. Heiner Hans Wenk übernahm 1996 die Leitung der Abteilung für Gefäßchirurgie. Das operative Spektrum wurde erweitert, sodass gegenwärtig sämtliche Eingriffe durchgeführt werden können, die nicht an die Benutzung einer Herz-Lungen-Maschine gebunden sind. Es erfolgte darüber hinaus ein Aufbau der endovaskulären Gefäßchirurgie, mit der Folge, dass heute Erweiterungen der Hauptschlagader auch ohne große Schnittoperationen behandelt werden können. 2008 wurde Herrn Prof. Dr. Wenk die Qualifikation "endovaskulärer Chirurg" zuerkannt. 1998 richtete die Abteilung für Gefäßchirurgie des Klinikums Bremen-Nord den 5. Norddeutschen Gefäßchirurgentag aus. Im selben Jahr fand die erste Aortenstentimplantation statt. Als Vorsitzender der Vereinigung Nordwestdeutscher Chirurgen leitete Prof. Dr. Heiner Hans Wenk im Juni 2003 deren 171. Tagung in Bremen unter dem Leitthema "Schnittstellen in der Chirurgie".

In Zusammenarbeit mit der Abteilung für Qualitätsmanagement und unter der Federführung der Klinik für Chirurgie wurde das Klinikum Bremen-Nord am 1. August 2003 durch die Neues FensterDeutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie als erstes anerkanntes Gefäßzentrum im Bundesland Bremen und als eine der ersten Kliniken in Deutschland zertifiziert. Zum Gefäßzentrum gehören die Gefäßchirurgie, die Angiologie und die Radiologie des Klinikums, die eine intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit verbindet. Ende 2003 konnte die erste Stentprothesenversorgung eines thorakalen Aortenaneurysmas geplant und im Januar 2004 erfolgreich durchgeführt werden.

Interdisziplinäre Gefäßstation

Nach langer Vorbereitungsphase konnte im August 2009 die "Interdisziplinäre Gefäßstation" eröffnet werden.

Mit dem Ausscheiden von Prof. Janka aus dem Gefäßzentrum wurde auf der Station I 7, also quasi über den Dächern von Bremen-Nord, die Station für internistische, radiologische und gefäßchirurgische Patienten in Betrieb genommen. Dr. Nobel (Internist und Angiologe), Ulrich Westermann (Radiologe) und Prof. Wenk (Gefäßchirurg, endovasculärer Chirurg) betreuen hier fachgebietsübergreifend gemeinsam Gefäßpatientinnen und -patienten.

Nicht alle Patientinnen oder Patienten können oder müssen auf dieser interdisziplinären Station liegen. Aber Ein Anfang ist gemacht.

Nahtkurse

2004 wurde auch erstmals der "Bremer Nahtkurs" angeboten; aufgrund der  positiven Resonanz haben wir zusammen mit der Kooperationszentrum Medizin der Universität Bremen in den vergangen Jahren immer im Oktober eine  praktische Fortbildungsveranstaltung insbesondere für junge Kolleginnen  und Kollegen angeboten. Der vierte Bremer Nahtkurs wird am 5. Oktober 2007  an der Universität Bremen stattfinden.

Gefäßtag

Im Oktober 2005 fand aus Anlass des durch die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie ins Leben gerufenen "Tages der Gefäßchirurgie" erstmals ein Tag der Offenen Tür im Gefäßzentrum Bremen-Nord statt. Dieser erste Gefäßtag erfreute sich guter Resonanz, sodaß wir auch in den folgenden Jahren an dieser bundesweiten gefäßchirurgischen Initiative teilnahmen. Für 2009 werden wir wieder in unser Gefäßzentrum einladen und über aktuelle diagnostische Verfahren und Behandlungen informieren.

Im Sinne unseres Leitbildes erfüllt das Gefäßzentrum vielfältige Aufgaben. Dabei steht die Patientenversorgung im Mittelpunkt unserer Tätigkeit. Durch die personelle, die apparative und die räumliche Ausstattung sind wir in der Lage, eine moderne und zeitgemäße Untersuchung und Behandlung unserer Patientinnen und Patienten zu gewährleisten.

Die Patientinnen und Patienten können sich im Zentrum für ambulante und kurzstationäre Operationen (AKO) vorstellen, aber auch direkt in der Klinik für Chirurgie, Angiologie oder Radiologie. Die Unterbringung erfolgt in angenehm gestalteten Zimmern, die fast alle mit Fernsehgeräten und Nasszellen ausgestattet sind.

Die Behandlungsintensität wird individuell und situationsgerecht bemessen. Eine personale Kontinuität wird insbesondere bei wiederholten und langandauernden Erkrankungen gewährleistet. Ziel ist es, die Menschen lebensnah in ihrem sozialen Umfeld zu betreuen und stationäre Aufenthalte so kurz wie möglich zu gestalten. Dabei knüpfen wir an die Selbsthilfepotenziale der Patientinnen und Patienten an und beziehen das soziale Umfeld mit ein.


Nehmen Sie mit uns Kontakt auf:
Sekretariat Prof. Dr. Heiner Wenk
Angelika Dühnfort
Tel. 0421/6606-1401 und -1402
Fax: 0421/6606-1692
E-Mail: Angelika.Duehnfort@Klinikum-Bremen-Nord.de