18.06.2010
1296 Kinder kamen 2009 im Klinikum Bremen-Nord zur Welt. Darunter waren 26 Zwillingsgeburten und, kurz vor Weihnachten, sogar einmal Drillinge. Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe zählt damit seit Jahren in Bremen und umzu zu den Krankenhäusern mit der höchsten Geburtenzahl. Die werdenden Mütter kommen aus dem Norden Bremens, dem niedersächsischen Umland und dem Zentrum der Hansestadt.
Über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist das Klinikum für Geburten auf natürlichem Wege. „Seit Jahren sinkt kontinuierlich die Zahl der Kaiserschnitte, selbst Zwillingspärchen kommen häufig auf natürliche Weise zur Welt“, sagt Chefarzt Dr. Martin Engel. Er ist zudem erfolgreich darin, noch wenige Woche vor dem Geburtstermin Kinder im Mutterleib zu drehen.
Vier Kreißsäle stehen werdenden Müttern und deren Partnern am Klinikum zur Verfügung. Jeder verfügt über eine großzügige Bett-Insel, in denen auch die persönlichen Geburtshelfer Platz zur Unterstützung der werdenden Mutter finden können. Gebärstuhl und -band in jedem Zimmer gehören zur Grundausstattung. Zur Wahl steht auch eine Geburtswanne. Akupunktur und Homöopathie sind bewährte Helfer, um Schmerzen zu lindern und die Geburt voranzutreiben. „Der gesamte Kreißsaalbereich verbreitet eine angenehme Atmosphäre schon während des Wartens und lässt das große Krankenhaus außen vor“, sagt die neue Klinikpflegeleiterin Maren Diederichs. Große Fenster und die gläserne Kuppel umrahmen das lichtdurchflutete Atrium und geben den Blick frei.
Auch die Wochenstation ist freundlich gestaltet: Aufenthalts- und Speiseräume sowie das Stillzimmer sind in warmen Tönen und mit gemütlichen Sesseln und dezentem Licht erst vor wenigen Monaten neu gestaltet und eingerichtet worden. Mutter und Kind finden hier alles Wichtige für die ersten Tage im Leben und können in schöner Atmosphäre die ersten Tage miteinander verbringen. Dank eines großzügig und einladend gestalteten Aufenthaltsraums direkt auf der Station können Wöchnerinnen Familie und Besucher in Ruhe empfangen.
Einzigartig in Bremen ist die einheitliche Organisation von Wochenstation und Kreißsaal. Hebammen betreuen und begleiten Mütter von den ersten Wehen über die Geburt bis hin zu den ersten Tagen im Wochenbett. Für die Frauen heißt dies, was immer sie wissen wollen oder wo es Schwierigkeiten gibt: Sie haben eine qualifizierte Ansprechpartnerin für die gesamte Zeit im Klinikum Bremen-Nord. Gerade in der Zeit rund um die Geburt kommt dies dem Bedürfnis der werdenden Mutter nach Vertrauen und Intimität entgegen. Auf Wunsch können Frauen ihre eigene Hebamme mitbringen: Das Klinikum Bremen-Nord ist eines der wenigen Kliniken in Bremen, die Verträge mit Beleghebammen haben.
Ein Höchstmaß an Sicherheit bietet die enge Anbindung der Kinderklinik an Wochenstation und Kreißsaal. Treten Auffälligkeiten auf, steht rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche ein Kinderarzt bereit. Neben dem Klinikum Bremen-Nord verfügen in Bremen ausschließlich die beiden anderen Geburtskliniken der Gesundheit Nord an den Standorten Bremen-Mitte und Links der Weser über eine eigene Kinderklinik.
Ein weiterer Vorteil des Klinikums Bremen-Nord: Auch Operationen können im Kreißsaal stattfinden. Verlegungen sind nicht nötig, für die Mütter wird jede Belastung weitgehend vermieden. Dies gilt bereits für die Anfahrt: Ein sogenannter Storchenparkplatz direkt am Haupteingang Hammersbecker Straße ist reserviert für werdende Eltern auf dem Weg in den Kreißsaal. Der gesamte Bereich der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ist zudem barrierefrei und eignet sich auch für Rollstuhlfahrerinnen. Das Eltern Zentrum des Klinikums bietet zahlreiche Kurse bereits für die Zeit der Schwangerschaft, für Geburtsvor- und -nachbereitung sowie mit Baby an.
Das Klinikum Bremen-Nord ist auch als stillfreundliches Krankenhaus ausgezeichnet: Die Mitarbeiterinnen der Frauenklinik sind ausgebildete Still- und Laktationsberaterinnen.
Foto: Jedes Baby, das das Licht der Welt im Klinikum Bremen-Nord oder den anderen beiden kommunalen Krankenhäusern in Bremen - Bremen-Mitte und Links der Weser - erblickt, erhält ein Babyschlafsäckchen in freundlichem Gelb. Kinderärzte empfehlen Schlafsäcke in den ersten Lebensmonaten, da diese sicherer als Bettdecken sind: Unter Decken rutschen Kleinkinder leicht, möglicherweise erschwert dies das Atmen. Mia-Sophie Neumann ist auf dem Foto ein Tag alt, die Eltern Cynthia und Silvio aus Bremen haben das Schlafsäckchen bereits erhalten.
Das Foto ist zur freien Veröffentlichung.
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